Vita

   
In meiner pädagogischen und künstlerischen Arbeit bilden Kunst, Kreativität sowie der Umwelt-, Natur- und Klimaschutz eine Einheit - in Anlehnung an das beuyssche Kunstwollen.
   

1970 – 1975

 

Studium an der Akademie der Bildenden Künste München bei den

Professoren K.F. Dahmen und Horst Sauerbruch

   
1975 1. Staatsexamen in Kunsterziehung
   
1977

2. Staatsexamen in Kunsterziehung

Kunsterzieher am Auersperg-Gymnasium Passau-Freudenhain

   
1978 - 1999 Kunsterzieher am Maristengymnasium Fürstenzell
   
1983 Gründung des Kreativitätsförder-/Erfinderprojekts „jugend creativ“
   
1985 Initiierung des Regionalwettbewerbs „jugend forscht“ in Passau
   

1987

 

 

Auszeichnung mit dem „Großen Preis der IENA“ in Nürnberg

Auszeichnung mit dem "Ehrenpreis der Gesellschaft zur Förderung des Erfindungswesens in der Bundesrepublik Deutschland e.V."

   

1988

 

 

Lehrauftrag an der Universität Passau für "Nahtstellen zwischen Kunst

und Naturwissenschaften"

Auszeichnung mit dem Fernsehpreis „DIE GOLDENE EINS“ der ARD

   
1989 Auszeichnung mit dem „Großen Preis des Deutschen Erfinderverbandes“
   

1990

 

 

Lehrauftrag an der Universität München für "Experimentelles Werken"

Auszeichnung des Projekts "jugend creativ" mit dem Innovationspreis des Fernsehsenders PRO7

   

1991

 

 

 

 

 

 

Auf Einladung des japan. Erfinderverbandes "Hatsumei Kyokai" Teilnahme an einem Symposium in Tokio anlässlich der Preisverleihung des größten Jugenderfinderwettbewerbs der Welt und Ehrung durch das japanische Prinzenpaar

Ehrung im Bayerischen Landtag in München durch Landtagspräsident Dr. Wilhelm Vorndran und Sozialminister Dr. Gebhard Glück für die in Japan errungenen Spitzenpreise und für das Kreativitätsförderprojekt generell

 

1992

 

 

 

 

Ernennung zum Regionalwettbewerbsleiter von „jugend forscht“

Auf Einladung der Universität München Teilnahme an der "Third European Conference of The European Council for High Ability"
Modellhafte Kooperation mit BMW Dingolfing / Einwerbung einer Spende

(100 000 DM) für das Kreativitätsförderprojekt

   

1993

 

Auszeichnung mit dem „Bayerischen Kulturpreis“ (30 000 DM) gemeinsam mit dem Maristengymnasium Fürstenzell

Auszeichnung mit dem „HumanTechAward“ des Philips-Konzerns

   

1994

 

 

 

Auszeichnung mit dem „Förderpreis der Initiative Praktisches Lernen Bayern“
Auszeichnung des Projekts „jugend creativ“ mit dem „Kulturpreis/Nachwuchsförderpreis des Landkreises Passau“
   

1995

 

 

 

 

 

 

Auf Einladung der Wissenschaftsredaktion des Magazins "Stern" bei einer Jubiläumsveranstaltung von "Jugend forscht" in Hamburg Podiums-diskussion mit Bundesbildungs- und Zukunftsminister Dr. Jürgen Rüttgers über das deutsche Bildungssystem

Auf Einladung des Deutschen Patentamts Teilnahme am Antrittsbesuch von Bundespräsident Prof.Dr. Roman Herzog im Deutschen Patentamt in München

Auf Einladung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) Teilnahme an einem bildungspolitischen Symposium in Bonn

Auf Einladung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMFT) Teilnahme an einer Pressekonferenz anlässlich der Vorstellung des Innnovationsförderprojekts INSTI in Bonn

 

1996

 

 

 

 

Auf Einladung des Bundesverbandes österreichischer Kunst- und Werkerzieher Referent und Teilnehmer an einer Podiumsdiskussion anlässlich der Fachtagung 1996 in Wien

Vortrag vor dem "Bildungspolitischen Ausschuss der CSU" im Bayerischen Landtag in München

Auszeichnung mit dem "IQ-Innovationspreis" der Akademie für Innovation & Querdenken

Berufungsverfahren für eine C3-Professur für Werkpädagogik an der Kunsthochschule Braunschweig (Platz 1)

 

1997

 

 

 

 

 

Verleihung der „Bayernmedaille“ für das Projekt „jugend creativ“ durch Ministerpräsident Edmund Stoiber

Auf Einladung des Bundespräsidialamtes Teilnahme am „Fest der Ideen“ von Bundespräsident Roman Herzog in dessen Amtssitz Schloß Bellevue in Berlin

Berufungsverfahren für eine Professur mit Ordinariat für Werkerziehung an der Universität Mozarteum Salzburg (Platz 2)

Auf Einladung des Bayerischen Kultusministeriums Teilnahme an der "Bildungsmesse" in München

 

1998

 

Referent beim "Bildungskongress der bayerischen SPD" in München

 

1999

 

 

 

 

 

 

 

 

2002

 

Verleihung der "Goldenen Ehrennadel" der Stiftung "jugend forscht"

Ausscheiden aus dem Schuldienst
Bis zu diesem Zeitpunkt 16 Publikationen, ca. 40 Vorträge und Workshops, ca. 80 Rundfunkberichte, 136 (archivierte) Fernsehsendungen
und ca. 1000 (archivierte) Presseartikel ("Passauer Neue Presse", "Spiegel",„FOCUS“, „SZ“, "FAZ", "taz", "Stern", „DIE ZEIT“, "DIE WELT", "Capital", "ManagerMagazin", "Handelsblatt", "Münchner Merkur", "BILD" etc.)

 

 

Auszeichnung mit dem "Bayerischen Staatspreis für Unterricht und Kultus" durch Kultusministerin Monika Hohlmeier

   

2005

Auf Einladung der Bayerischen Staatskanzlei als Mitglied der Begleitdelegation von Ministerpräsident Edmund Stoiber Teilnahme an der feierlichen Amtseinführung von Papst Benedikt XVI. in Rom

 

 

 

 

 

Meine künstlerische Ausbildung absolvierte ich in den 70er Jahren an der Akademie der Bildenden Künste in München bei den Professoren Karl Fred Dahmen und Horst Sauerbruch. Dahmen, einem der bedeutendsten Vertreter der Kunstrichtung Informel, diente bekanntlich vor allem die verletzte, geschundene Landschaft als bildnerische Metapher für seine Malerei und (Kunst-) Objekte. Er hatte wesentlichen Anteil an meiner Sensibilisierung für die Umweltproblematik und war Impulsgeber für mein diesbezügliches bildnerisches Gestalten.
Zu dieser Zeit propagierte auch der Aktionskünstler Joseph Beuys seine Vorstellung einer gesellschaftsverändernden Kunst gemäß der Definition eines erweiterten Kunstbegriffs: „Jeder Mensch ist ein Künstler“. Er begründete damit seine Theorie, dass man durch kreatives Handeln zum Wohl der Gemeinschaft beitragen könne. Die dafür notwendigen Fähigkeiten wie Offenheit, Kreativität und Phantasie, die in jedem Menschen bereits vorhanden sind, müssten nur erkannt, ausgebildet und gefördert werden.

 

Naheliegend somit, dass auch mir bei meiner anschließenden Tätigkeit als Kunsterzieher - ganz im beuysschen Sinne - die umfassende Förderung der kreativen Fähigkeiten der Schüler ein besonderes Anliegen war.

Auch meine große Bewunderung für das grandiose Schaffen des Universalgenies Leonardo da Vinci, der bei vielen seiner faszinierenden Erfindungen die Natur zum Vorbild nahm, war für mich ein wichtiger Beweggrund, 1983 am Maristengymnasium Fürstenzell das Projekt „jugend creativ“ ins Leben zu rufen. 

Dieses hat insbesondere die Förderung der angewandten bzw. innovationsorientierten Kreativität und somit die Schulung des für die Problemlösungskompetenz notwendigen divergenten Denkens zum Ziel. Daneben ging es mir auch darum, Schlüsselqualifikationen wie Sensibilität, Kritikfähigkeit, Flexibilität, vernetztes Denken, sowie Teamfähigkeit zu fördern.

Wie sich bei einem 1991 in Tokio durchgeführten Symposium herausstellte, war ich damit offensichtlich der erste Lehrer weltweit, der ein derartiges Förderprojekt initiiert hat.

 

Auf meine Initiative hin wurden 1985 in den bis dahin rein naturwissenschaftlich ausgerichteten Wettbewerb "jugend forscht" die Bereiche "Erfindungen" und "Entwicklungen" integriert. Auch war ich der erste und bislang einzige Nicht-Naturwissenschaftler, von der Stiftung "jugend forscht" zum Regionalwettbewerbsleiter ernannt wurde. In dieser Eigenschaft durfte ich auch auf Einladung der Wissenschaftsredaktion des "Stern" 1995 anlässlich einer Jubiläumsveranstaltung von "jugend forscht" in Hamburg vor 2000 Ehrengästen, darunter Bundespräsident Roman Herzog, bei einer Podiumsdiskussion mit Bundesbildungs- und Forschungsminister Jürgen Rüttgers über das deutsche Bildungssystem diskutieren.

 

Als große Anerkennung habe ich es auch empfunden, dass ich 1992 zur Teilnahme an der "Third European Conference of The European Council for High Ability" in München eingeladen wurde, um mein Kreativitätsförderprojekt vorzustellen.

 

Aufgrund der überaus erstaunlichen Ergebnisse - unter anderem in Form von nicht weniger als 20 erteilten Patenten meiner Schüler (im Durchschnittsalter von 13,5 (!) Jahren) und zahllosen Preisen - erregte das Förderprojekt schon nach kurzer Zeit in den Medien großes Aufsehen. Das Projekt "jugend creativ" wurde somit alsbald zum Vorbild für zahlreiche ähnliche Initiativen im In- und Ausland.

So startete das Bundesministerium für Bildung, Forschung und Technologie gemeinsam mit dem Institut der deutschen Wirtschaft 1995 eine Initiative ("INSTI" / "SIGNO"), um flächendeckend rund 150 Erfinderclubs nach unserem Vorbild zu installieren. Hierzu wurde ich zweimal nach Bonn eingeladen. Mittlerweile gibt es mehr als 130 Erfinderclubs, in denen insbesondere Schüler gefördert werden.

1996 erhielt ich sogar vom Berufsverband Österreichischer Kunst- und Werkerzieher eine Einladung zur jährlichen Fachtagung nach Wien, um über mein Förderprojekt zu referieren und an einer Podiumsdiskussion teilzunehmen.

 

Erfreulich habe ich auch die Tatsache empfunden, dass nach der Auszeichnung mit dem "Bayerischen Kulturpreis 1993" der eigentlich recht gemäßigt geltende Philologenverband in seiner Verbandszeitschrift meine pädagogische Arbeit in einem umfangreichen Artikel zum "Thema des Monats" gemacht hat. 

Schließlich gab das Projekt auch noch den Anstoß für eine Bildungsoffensive des Deutschen Philologenverbandes und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände. Bei einem gemeinsamen bildungspolitischen Forum 1995 in Bonn, in dem ich einen Vortrag halten durfte, wurde ein Memorandum mit dem Titel „Innovation und Kreativität in Wirtschaft und Bildung“ vorgelegt. Darin wird mein Kreativitätsförderprojekt mehrfach erwähnt und als vorbildhaft dargestellt.

 

1995 wurde ich vom damaligen Präsidenten des Deutschen Patentamts, Herrn Dipl.Ing. Haugg, eingeladen, zusammen mit einem meiner Nachwuchserfinder am Antrittsbesuch von Bundespräsident Prof.Dr. Roman Herzog im Deutschen Patentamt teilzunehmen, wobei wir dann auch den Bundespräsidenten persönlich kennenlernen durften.

Überrascht war ich dennoch, als ich zwei Jahre später plötzlich einen Anruf vom Bundespräsidialamt erhielt: "Welche Erfindung Ihrer Schüler halten Sie persönlich für die genialste?" In der Tat durften dann auch nicht die von der Stiftung "jugend forscht" empfohlenen Bundessieger, sondern die von mir vorgeschlagenen Erfinder der Patentidee "Flugzeugreifen mit Autorotationsvorrichtung" anlässlich der Verleihung des "1.Deutschen Zukunftspreises" in Berlin ihre verblüffend einfache Problemlösung Bundespräsident Roman Herzog, den Festgästen und im ZDF einem Millionenpublikum vorstellen.

Einige Monate später erhielt ich dann auch noch eine Einladung vom Bundespräsidialamt, gemeinsam mit einigen Schülern am "Fest der Ideen" des Bundespräsidenten in dessen Amtssitz Schloß Bellevue in Berlin teilzunehmen, was ich abermals als große Ehre empfand.

 

Gefreut habe ich mich über die zahlreichen Auszeichnungen, die dem Projekt "jugend creativ" und mir persönlich im Laufe der Jahre zuteil wurden. So habe ich es auch als große Ehre empfunden, dass ich 2005 - obwohl zu diesem Zeitpunkt bereits im vorläufigen Ruhestand - als Mitglied der Begleitdelegation der Bayerischen Staatsregierung zur feierlichen Amtseinführung von Papst Benedikt XVI. nach Rom mitfliegen durfte - als einziger Lehrer von ganz Bayern.

Erfreulich ist auch, dass sich viele bayerische Politiker unterschiedlicher Couleur - u.a. Dr. Gebhard Glück, Hermann Leeb, Ilse Aigner, Monika Hohlmeier, Dr. Markus Söder und Dr. Ludwig Spaenle - am MGF über das Kreativitätsförderprojekt informiert haben.

Richtig stolz bin ich jedoch darauf, dass das Erfinder-/Kreativitätsförderprojekt sogar im offiziellen Geschenkband des Freistaats Bayern, den alle Teilnehmer am "G7-Gipfel" 2015 erhalten haben, mit einer ganzen Doppelseite vorgestellt wird, noch dazu als einzige(!) Schule von ganz Bayern...

 

Schließlich habe ich mich auch sehr darüber gefreut, dass ich neben Bundespräsident Prof.Dr. Roman Herzog noch weitere hoch angesehene Persönlichkeiten persönlich kennenlernen durfte, wie z.B. den weisen Patentamtspräsidenten Prof.Dr. Erich Häußer oder den genialen und äußerst bescheidenen Erfinder-Unternehmer Senator e.h.Prof.Dr.hc. Artur Fischer.

Und welcher Lehrer kann schon von sich behaupten, zu seinem Freundes- und Bekanntenkreis einen der angesehensten Wissenschaftler, nämlich den Physik-Nobelpreisträger und Kreativitätsforscher Prof.Dr. Gerd Binnig, zählen zu dürfen und von diesem sogar öffentlich ein großes Lob erhalten zu haben: "Was Sie mit Ihren Kindern machen, stellt die pädagogische Wissenschaft auf den Kopf."

 

Auch war es bei den zahlreichen Fernsehauftritten immer recht interessant mitzuerleben, wie es hinter den Kulissen zugeht und was es mit dem "Lampenfieber" auf sich hat.

 

Erfreulich ist auch, dass die AFAG-Ausstellungsgesellschaft die Maristentüftler seit 1987 jedes Jahr zur Internationalen Erfindermesse "iENA" in Nürnberg einlädt und kostenlos einen Messestand zur Verfügung stellt. Jahrelang war es sogar üblich, sämtliche Kosten incl. Fahrt und Hotelaufenthalt zu übernehmen und darüber hinaus den Schülern für ihren Aufenthalt in Nürnberg auch noch ein großzügiges Taschengeld zu gewähren. Dafür ganz herzlichen Dank!

 

Bedanken möchte ich mich bei Regierungsvizepräsident Dr. Huther von der Regierung von Niederbayern in Landshut, der durch die Genehmigung eines Schulanbaus mit einem angeschlossenen großen Lagerraum, den wir dann als "Erfinderwerkstatt" zweckentfremden durften, die räumlichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Kreativitätsförderung wesentlich verbesserte.

 

Dank gebührt in diesem Zusammenhang auch den Firmen, Stiftungen und Privatpersonen, die durch großzügige Geldspenden die Einrichtung unserer "Erfinderwerkstatt" und des neuen Werkraums finanziert und das Projekt "jugend kreativ" finanziell unterstützt haben, so vor allem BMW Dingolfing (100 000 DM und Werkzeug-/ Materialspende im Wert von  20 000 DM), der "Hermann-Gutmann-Stiftung" in Weißenburg (80 000 DM und 20 000 €), dem "Johannesbad" in Bad Füssing (15 000 DM), dem Förderinstitut "INSTI" des Bundesforschungsministeriums (insges. 15 000 DM), der "Hans-Sauer-Stiftung" (5 000 DM), der "Max-Gallinger-Stiftung" (2 500 €), der "TÜV-Süd-Stiftung" (1 500 €), Herrn Dr. Christian Ellwein (ehemaliges Mitglied der Erfindergruppe) für eine Privatspende (2 500 EUR) und nicht zuletzt dem Genossenschaftsverband Bayern für das mit der Verleihung des Bayerischen Kulturpreises verbundene Preisgeld (30 000 DM).

 

Dankbar bin ich nicht zuletzt auch meinen ehemaligen Vorgesetzten, OStD. i.K. P. Friedel Borker, OStD i.K. P. Helmut Funke, StD i.K. Jürgen Donath und Ltd.OStD Herbert Laskos, Ministerialbeauftragter für die Gymnasien in Niederbayern, für ihre Unterstützung, sowie Herrn Dipl.-Ing. Manfred Koser für seine Bereitschaft, bei meinem Ausscheiden die Leitung des Projektes "jugend creativ" zu übernehmen und bis heute mit großem Engagement und Erfolg weiterzuführen.

 

Aber auch heute noch werden mir Erfolgserlebnisse zuteil, wenn ich nämlich von ehemaligen Nachwuchserfindern mitgeteilt bekomme, welch bemerkenswerte Karriere sie gemacht haben und dass ihnen das Kreativitätsförderprojekt dabei sehr geholfen hat zu entdecken, was in ihnen steckt.

 

Parallel zu meiner Tätigkeit am Maristengymnasium Fürstenzell setzte ich mich in einem Lehrauftrag an der Universität München sowie in zahlreichen Vorträgen, Workshops und Veröffentlichungen für eine Umgestaltung des bestehenden Bildungssystems in eine zeitgemäße, den Anforderungen des Informationszeitalters und insbesondere den Herausforderungen der Zukunft gerecht werdende Schule ein. Kompetenzvermittlung statt stures Einpauken von Faktenwissen ins Kurzzeitgedächtnis, vernetztes Denken und die Ausbildung von Schlüsselqualifikationen, vor allem die Schulung der kreativen Anlagen, sind darin essentielle Lerninhalte (vgl. Bereich "Informationen" - "Vorträge" / "Publikationen").

 

Und nicht zuletzt war mir bei meiner Unterrichtstätigkeit auch die Sensibilisierung der Schüler für einen sorgsamen Umgang mit den Ressourcen und den Schutz unserer Umwelt stets ein wichtiges pädagogisches Anliegen, was wiederum ganz im Sinne meines ehemaligen Kunstprofessors und Mentors K. F. Dahmen und wohl auch von Joseph Beuys gewesen sein dürfte.

 

Seit meinem Ausscheiden aus dem Schuldienst widme ich mich wieder verstärkt der bildnerischen Auseinandersetzung mit Umweltthemen. Dabei gilt vor allem dem Klimawandel mein Augenmerk. Dieser dürfte bekanntlich dramatische Folgen für das Leben auf der Erde haben, sollte es nicht gelingen, ihn zu stoppen.

 

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© Hubert Fenzl