Felix Finkbeiner - engagierter Klimaschützer und Gründer der Kinder- und Jugendinitiative "PLANT FOR THE PLANET"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Felix Finkbeiner (9) mit Baumsetzlingen.

 

(Foto: Plant-for-the Planet)

(Quelle: klima-allianz.de/ueber-uns/...)

 

 

 

Felix Finkbeiner (* 8.Oktober 1997) ist der Sohn des Unternehmers und Club of Rome Mitglieds Frithjof Finkbeiner und der Textilingenieurin Karolin Finkbeiner. Aufgewachsen ist er in Pähl und Uffing am Staffelsee. Ab der vierten Klasse (2006-2015) besuchte er die Munich International School in Starnberg. 2018 schloss er sein Studium im Fach Internationale Beziehungen mit einem Bachelor an der University of London ab. Seit September 2018 promoviert er im Departement für Umweltwissenschaften der ETH Zürich.

 

Als der damals 9-jährige Felix Finkbeiner 2007 in der vierten Klasse ein Referat über die Klimakrise ausarbeitete, befasste er sich auch mit dem Wirken der kenianischen Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai. Diese hatte mit ihrer Bewegung "The Green Belt Movement" in Afrika in 30 Jahren ca. 30 Millionen Bäume gepflanzt. 2006 hat sie sich zum Ziel gesetzt, mit Unterstützung des Umweltprogramms der Vereinten Nationen unter dem Motto "Plant for the Planet" 1 Milliarde Bäume pflanzen zu lassen.

 

Bäume sind nämlich das günstigste und effektivste Mittel, CO² zu binden. Damit wäre es möglich, die Treibhausgas-Emissionen wirkungsvoll zu reduzieren und somit die Klimakrise abzuschwächen.

 

Am Ende des Referats forderte Felix seine Mitschüler auf: "Lasst uns in jedem Land der Erde eine Million Bäume pflanzen!"

 

Im März 2007 pflanzte er dann zusammen mit Mitschülern an der Grundschule in Tutzing einen Baum und startete eine Aktion zur Unterstützung der UNEP-Kampagne, dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen. Dazu stellte die Global Marshall Plan Initiative unter seinem Vater Frithjof Finkbeiner die Website plant-for-the-planet.org und 1 Million Flyer zur Verfügung, die von den Schülerinnen und Schülern verpackt und an 7.000 Schulen verschickt wurden. Die Aktion hatte Erfolg: Bereits nach einem Jahr waren in ganz Deutschland 150.000 Bäume gepflanzt.

 

2008 wurde Felix bei der internationalen UNEP-TUNZA-Kinderkonferenz in Norwegen in den Kindervorstand gewählt.

 

2011, im Alter von 14 Jahren, durfte er sogar vor den Vereinten Nationen eine Rede halten. Bei dieser Gelegenheit traf er auch mit der Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai zusammen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Felix beim             

I MATTER MARCH in München.

 

(Foto: Plant-for the-Planet)

 

 

 

 

 

 

 

Kinder-Demonstration vor dem Bundeskanzleramt am 09.12.2009.

 

(Foto: Plant-for-the-Planet)

 

 

 

 

 

 

 

 

Der 14-jährige Felix hält vor der UN in New York eine Rede (2011).

 

(Foto: Plant-for-the-Planet)

 

(Quelle: Repro Allamundo)

 

 

2011 übergab die UNEP die gemeinsam mit mit Wangari Maathai gegründete "Billion Tree Campain" an Felix Finkbeiner´s Stiftung "Plant-for-the-Planet". Diese hat daraufhin ein interaktives Online-Tool geschaffen, das zum Mitpflanzen motiviert. So wurden bereits in 193 Ländern über 14 Milliarden(!) Bäume gepflanzt.

 

Die Organisation hat bereits rund 130 Mitarbeiter und 70.000 Mitglieder in 67 Ländern. Neben den Baumpflanzaktionen bildet Plant-for-the-Planet in Akademien Kinder zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit aus und befähigt sie, selbst aktiv zu werden. Mehr als 55.000 Kinder aus 53 Ländern haben bereits teilgenommen.

Mit eigenen Produkten (z.B. Die Gute Schokolade) und Kampagnen (z.B. "Stop talking. Start planting.") wird zum Mitpflanzen motiviert.

 

Climate Justice Botschafter in Nigeria pflanzen einen Baum.

 

(Foto: Plant-for-the-Planet)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch Albert II., Fürst von Monaco, stellte sich für die Kampagne "Stop talking. Start planting." zur Verfügung,

 

(Foto: Plant-for-the-Planet)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

...ebenso wie Top-Model Gisele Bündchen.

 

 

 

 

 

 

 

Kinderkonferenz in Possenhofen 2017.

 

(Foto: Plant-for-the-Planet - Veröffentl. d. Fotos gen.)

 

 

Wie effektiv die Umweltstiftung arbeitet, zeigt allein das Beispiel Mexiko, wo auf der Halbinsel Yucatán auf 22.500 Hektar zerstörtem Wald Wiederaufforstung betrieben wird, wobei alle 15 Sekunden ein neuer Baum gepflanzt wird.

 

 

 

 

 

 

Felix Finkbeiner, mittlerweile 21 Jahre alt, auf dem Plant-for-the-Planet Wiederaufforstungsareal auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán.

 

(Foto: Victoria Kolbert, CC BY-Lizenz)

 

 

Für sein Engagement erhielt Felix Finkbeiner 2009 die Bayerische Staatsmedaille für besondere Verdienste um die Umwelt.

 

Zwei Jahre später war er laut Guardian einer der 20 Green Giants und laut Focus einer der 100 einflussreichsten Deutschen.

 

2013 erhielt er den Bürgerkulturpreis des Bayerischen Landtags.

 

Ein Jahr später wurde er mit dem Deutschen Kulturpreis ausgezeichnet.

 

2015 wurde er von Reader`s Digest zum Europäer des Jahres ernannt.

 

2016 wurde er von JCI, einem weltweit operierenden Mischkonzern, als einer der Ten Outstanding Young Persons of the World bezeichnet.

 

2018 wurde ihm von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Bundesverdienstkreuz verliehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Foto: Victoria Kolbert, CC BY-Lizenz)

Am 02.04.2019 war Felix Gast in der Talkshow "Markus Lanz" und stellte sein Konzept vor, durch Baumpflanz-Aktionen die Erderwärmung um 1 Grad Celsius zu reduzieren.

Hier traf er auch mit Top-Model Gisele Bündchen zusammen, mit der er bereits als Neunjähriger für ein gemeinsames Foto im Zusammenhang mit der Kampagne "Stop talking. Start planting." posiert hatte (siehe oben!).

(Foto: Screenshot ZDF "Markus Lanz" vom 02.04.2019)

 

 

 

 

 

Mittlerweile hat auch die Wissenschaft festgestellt, dass das weltweite Pflanzen von Bäumen das effektivste Mittel gegen den Klimawandel ist.

(Quelle: PNP vom 04.07.2019)

 

 

Fazit: Wenn die Politik versagt, ist ein 9-jähriger Junge bzw. mittlerweile 21-jähriger  junger Mann aus Oberbayern gefragt...

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© Hubert Fenzl