GreenART Academy

 

 

Joseph Beuys entwickelte das Konzept eines Erweiterten Kunstbegriffs und einer Sozialen Plastik, unter der er eine kreative Mitgestaltung an der Gesellschaft durch die Kunst verstand. 

Das große Verdienst von Joseph Beuys besteht nicht zuletzt darin, auf diese Weise die Kunst aus ihrem Nischendasein geholt und einen großen Schritt vorangebracht zu haben.

 

Es wäre m.E. nun an der Zeit, dass die Kunstschaffenden - aufbauend auf dem Kunstwollen von Joseph Beuys - ihren Teil dazu beitragen, um die infolge des Kimawandels drohende Apokalypse in letzter Minute noch abzuwenden. Auch wir Künstler tragen nämlich - falls wir dies unterlassen und unsere bildnerische Tätigkeit auch weiterhin in erster Linie nach der Devise "l`art pour l`art" läuft  - eine Mitverantwortung. Unsere Enkel und Urenkel wird es wohl kaum interessieren, wie viele Kunstausstellungen wir durchgeführt haben und in welchen Kunstgalerien wir vertreten waren, sondern was wir persönlich unternommen haben, um diese Katastrophe zu verhindern.

Erfreulicherweise verfolgt auch die Initiative "artists-for-future", an der ich mitwirke, ein ähnliches Ziel.

 

Sollten wir Menschen es dann eines Tages doch noch schaffen, die Klimaerwärmung zumindest auf unter 2 Grad begrenzen zu können und damit größeres Unheil zu verhindern, so dürfte es wohl jeden von uns mit Stolz und Genugtuung erfüllen, hierzu zumindest einen kleinen Beitrag geleistet zu haben.

Sollten wir es jedoch nicht mehr schaffen und die drohende Katastrophe auch tatsächlich eintreten, so könnte man den Nachkommen gegenüber zumindest guten Gewissens versichern, dass man sehr wohl über die drohenden Gefahren informiert gewesen sei und auch etwas dagegen unternommen habe.

 

Aus diesem Grund habe ich nunmehr nach dem Abklingen der Coronavirus-Epidemie vor, im Rahmen einer GreenART Academy, die u.a. auch Inhouse-Workshops bei Organisationen, Behörden, Firmen, Hotels, Kliniken etc. vorsieht, möglichst viele Menschen für eine künstlerische Betätigung zu begeistern. Dabei werden sie einerseits mit einer neuen, faszinierenden Gestaltungstechnik vertraut gemacht, andererseits für die Klima- und Umweltproblematik sensibilisiert sowie motiviert, insbesondere für den Klimaschutz einen aktiven Beitrag zu leisten. 

Konkret wird dies in Form von Teamwork erfolgen, sowohl was die bildnerische Betätigung als auch die Tatsache betrifft, dass dabei gemeinsam ein bestimmter Betrag als Baumspende an die gemeinnützige Organisation "Plant-for-the-Planet" von Felix Finkbeiner abgeführt wird. Das Pflanzen von Billionen von Bäumen dürfte nämlich die billigste und effektivste Methode sein, den Klimawandel zu bekämpfen. Infos hierzu auf folgender Seite:

 

(Quelle Screenshot Facebook / Trailer "Das geheime Leben der Bäume")

 

 

Der berühmt gewordene und oft kolportierte Satz von Beuys "Jeder Mensch ist ein Künstler" kann dann sowohl im Beuysschen als auch im wörtlichen Sinne ausgelegt werden:

 

- Jeder kann seinen Beitrag zur Rettung unseres Planeten leisten, d.h. jeder Mensch kann - ganz im Sinne des Erweiterten Kunstbegriffs und der Sozialen Plastik von Joseph Beuys - u.a. mit einer Baumspende mithelfen, dem Klimawandel entgegenzuwirken und somit "zum Wohl der Gemeinschaft" (Beuys) tätig werden. So ging auch Joseph Beuys selbst mit gutem Beispiel voran und leistete mit seinen spektakulären Baumpflanzaktionen (z.B. "7000 Eichen für Kassel") einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.

 

- "In jedem steckt ein Künstler", d.h. jeder Mensch ist bei entsprechender Anleitung in der Lage, ein formalästhetisches Kunstwerk zu schaffen. Zudem wird er angeregt, auf diese Weise seine kreativen Fähigkeiten zu fördern. Kunst gilt nämlich als das klassische Spielfeld der Kreativität.

 

Vorgesehen ist zudem auch noch, dass die in den Workshops entstandenen Kunstwerke von mir mitsigniert werden, wodurch einerseits dokumentiert wird, dass es sich bei dem eigentlichen Schöpfer um einen Mitarbeiter eines akademischen Künstlers handelt, der somit diese Arbeiten als seinem Kunstwollen entsprechend und formalästhetischen Qualitätsansprüchen genügend erachtet. Auch ist eine direkte Zusammenarbeit bei der Gestaltung von Bildern vorgesehen.

Es ist somit m.E. durchaus denkbar, dass diese Initiative eines Tages einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht und auch von der Kunstwelt anerkannt wird, wodurch dann derartige Bilder sogar eine gewisse Wertsteigerung erfahren könnten.

 

Statt "l`art pour l`art"  - "art for the planet" / "art for future" / "greenart".

 

 

 

 

 

Jeder Mensch ist in der Lage, bei entsprechender Anleitung zum Künstler zu werden und Bilder wie die nachfolgenden zu machen:

 

 

O.T., Acrylbild, 2019, 20 x 20 cm

 

 

Australia 2020, Acrylbild, 2020, 30 x 30 cm

 

 

O.T., Acrylbild, 2019, 20 x 20 cm

 

 

O.T., Acrylbild, 2019, 20 x 20 cm

 

 

Ein bestimmter Anteil der Kursgebühr wird - wie erwähnt - als Baumspende an die gemeinnützige Organisation Plant-for-the-Planet abgeführt. Diese pflanzt dann damit auf der Yucatán-Halbinsel in Mexiko auf einem eigenen Grundstück Bäume, und zwar alle 15 Sekunden einen neuen. Bäume wachsen dort nämlich vier Mal so schnell wie in Mitteleuropa. Vier Millionen Bäume wurden bereits gepflanzt. Jeder Baum speichert im Laufe seines Lebens 200 kg CO². Wenn 1 Billion Bäume gepflanzt werden, kann das Klima um bis zu 1 Grad Celsius abgekühlt werden. Und noch eine gute Nachricht: Pro gespendetem EURO wird ein neuer Baum gepflanzt. Außerdem erhält man für jede Spendenüberweisung eine steuerlich absetzbare Spendenbescheinigung sowie eine Baumspenderurkunde, die man z.B. neben dem(den) jeweiligen Kunstwerk(en) eingerahmt aufhängen kann, als äußeres Zeichen dafür, dass man sich für den Klimaschutz engagiert und an der GreenART-Initiative mitwirkt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Copyright: Plant-for-the-Planet)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Copyright: Plant-for-the-Planet)

 

 

 

 

 

 

 

Felix Finkbeiner bei Pflanzern auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán.

(Copyright: Plant-for-the-Planet)

 

 

Dass das Pflanzen von Bäumen die praktikabelste Lösung zur Lösung des Klimawandelproblems sein dürfte, hat man nun - angesichts der verheerenden Waldbrände - auch in Australien erkannt. So hat Premierminister Scott Morrison angekündigt, bis 2030          1 Billion Bäume pflanzen zu lassen, womit 18 Millionen Tonnen Treibhausgase absorbiert werden könnten.

 

Erfreulicherweise wird man auch anderswo aktiv:

 

 

(Quelle: Facebook)

(Quelle: Facebook / Naturefund e.V.)

 

(Quelle: german.china.org.cn)

 

In Äthiopien hat man in nur 12 Stunden 354 Millionen Bäume gepflanzt:

(Quelle: Stiftung Green Ethiopia)

 

 

(Quelle: Facebook / ECOWATCH.com)

Im Amazonas ist die Organisation 8 Billion Trees dabei, Wiederaufforstung zu betreiben.

(Quelle: Facebook / Save-the-earth.org)

(Quelle: Facebook / Erdhüter sein)

 

 

 

Auch Neeseeland will in den nächsten Jahren 1 Milliarde Bäume pflanzen.

(Quelle: Facebook / bewusst-vegan-froh)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch der Baumarkt "Bauhaus" will in Zusammenarbeit mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald bundesweit 1 Million Bäume pflanzen und pflegen. Finde ich gut!

(Quelle: Bauhaus-Prospekt)

Nachdem der Sturm Kolle auch in unseren heimischen Wäldern enorme Schäden angerichtet hat, engagieren sich Schüler bei der Wiederaufforstung. Chapeau!

(Quelle. PNP vom 16.11.2019)

 

 

Und nicht zuletzt wollen die grüne Suchmaschine Ecosia und Constantin-Film für jeden Besucher des Kinofilms "Das geheime Leben der Bäume" einen Baum pflanzen. Super Idee!

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© Hubert Fenzl